Die Wiege der deutschen Demokratie - Die 1848er Revolution in Frankfurt

Mit der ersten deutschen Nationalversammlung in der Paulskirche stand Frankfurt im Mittelpunkt der Revolution von 1848. Zum ersten Mal kämpften Deutsche um ein einheitliches Staatsgebiet und um freiheitliche Reformen. Aus Revolutionären wurden dabei Abgeordnete; sie vernetzten sich in politischen Parteien und erarbeiteten die erste Verfassung Deutschlands in der Paulskirche. Nach dem Scheitern der Revolution wurden zahlreiche von ihnen jedoch wieder verfolgt. 

Eben noch liberal, entwickelte sich Frankfurt – als Sitz des Deutschen Bundestages – nun wieder zu einem Zentrum der Restauration und Obrigkeitsstaatlichkeit. Das „Tolle Jahr“, wie es die Zeitgenossen nannten, fand in Frankfurt sein politisches Zentrum. Wie gestaltete sich die Arbeit in der Nationalversammlung? Welche Orte gibt es noch heute in Frankfurt, die an dieses Ereignis erinnern und wieso scheiterte der Kampf um Einheit und Freiheit bereits nach einem Jahr? Eine Führung, die sich besonders auch an Schülerinnen und Schüler richtet.

(Diese Führung ist auch als einstündige Paulskirchenführung buchbar, wobei in einer Stunde das Haus und seine Bedeutung als Parlament vermittelt wird. Eine einstündige Führung kostet abweichend vom regulären Honorar 140,- Euro inklusive 19% Mehrwertsteuer.)

Diese Führung richtet sich besonders auch an Schulklassen und Geschichtskurse. Der Besuch der Paulskirche ist bei der Führung inbegriffen, sofern die Paulskirche zugänglich ist.