Der Römer unterm Hakenkreuz - Frankfurt und der NS

In dieser Führung werfen wir einen doppelten Blick auf Frankfurt – als nationalsozialistische „Stadt des deutschen Handwerks“ und als eine Stadt der Aufarbeitung nach 1945. Unter den Nationalsozialisten veränderte sich Frankfurt stark: Ein NS-Oberbürgermeister kam ins Amt, der alte Oberbürgermeister musste flüchten. Unerwünschte Bevölkerungsgruppen wurden umgesiedelt. Straßen, Brücken und Plätze wurden umbenannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg hinterließen die Nationalsozialisten Frankfurt als eine zerstörte Stadt – und ärmer um tausende jüdische sowie andere Bewohner. 

In den 60er Jahren rückte mit dem Frankfurter Auschwitzprozess die verdrängte NS-Vergangenheit erstmals in das deutsche Geschichtsbewusstsein. Wieso fand das einst liberale und „jüdische“ Frankfurt so schnell zum Nationalsozialismus? Welche Orte zeugen noch heute von den Verbrechen des deutschen Faschismus und wie fing die Stadt an, sich mit ihrer NS-Vergangenheit auseinanderzusetzen?


Diese Führung richtet sich besonders auch an Schulklassen und Geschichtskurse im Zuge des Lehrplans und eignet sich gut als Ergänzung zur Unterrichtsgestaltung.